Angeln mit dem Wurmknoten
Diese Angelmethode wurde früher häufiger zum Aalfang verwendet, bevor der Aalbestand zurück ging. Man nennt es auch Aale pöddern.
Um einen Wurmknoten zu erstellen, benötigt man einen festen ca. 5 Meter langen dünnen Faden, eine Ködernadel, einen 20cm langes Maurerband und ca. 40 bis 50 Tauwürmer.
Die Tauwürmer werden nun mit der Ködernadel auf den 5 Meter langen Faden aufgezogen. Sobald das geschehen ist wird der Wurmfaden um die Handfläche aufgewickelt. Das Maurerband wird nun durch die innere Öffnung der Wurmaufwicklung durchgeführt und ein fester Knoten fixiert dieses Wurmbündel.
So sieht dann ein Wurmknoten aus!
Der Wurmknoten wird dann an einer ca. 6m langen stabilen Ruten gebunden. Als Hauptschnur verwenden wird 10m lange Maurerschnur mit einem ca. 100 Gramm schweren Sargblei.
Auf gehts....
Und so sieht dann ein Angelplatz aus! Die Aal verbeißen sich an dem Wurmbündel im Faden. Die Rutenspitze bewegt und man kann nun den Aal, der sich am Wurmknoten fest gebissen hat aus dem Wasser ziehen und ins Planschbecken abwerfen.
Der Vorteil eines solchen Beckens ist, das man die Aale so nicht an Land werfen muß und so viel Aale verlieren würde.
Man kann das Planschbecken auch gut als Rutenhalter verwenden, denn der Wurmknoten muß kurz über dem Gewässerboden schweben und einen solcher Rutenaufbau kann nach einigen Minuten sehr schwer werden.
Es handelt sich bei dieser Angelmethode um eine sehr schonende Fangmethode. Im Laufe des Angelns füllt sich das Becken mit Aale, die später dann auf Größe aussortiert werden können. Zu kleine Aale werden ohne Verletzungen zurück in Wasser gesetzt. Früher 1970-1980 hatte man noch um die 100 Aal nach 1-2 Stunden im Planschbecken. Heute ist die Gesamtausbeute eher mager im Vergleich zu früher.
Heute heißt es also warten, bis man die Bratpfanne herausholen kann.
Petri Heil und strammes Seil